Das Leben hat mich nicht gefragt…

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Über Das Leben hat mich nicht gefragt…

Das Leben hat mich nicht gefragt… ist eine lockere Sammlung von mehr oder minder spannenden, lustigen und tragischen Episoden aus dem absurden Leben des Joachim H. Selbstverständlich sind alle Personen und Handlungsstränge frei erfunden und sollten nicht zu Hause nachgemacht oder in Umlauf gebracht werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Meister Eder…

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Archiv für Dezember 2009


Verrückte Filmrisse, heftige Ausrutscher und peinliche sexuelle Totalausfälle…

Dez 2009
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Liebe Freunde der gediegenen Samstagabend-Unterhaltung,

ich zappe neulich durch das allabendliche Fernsehelend, da stoße ich auf eine adrett anmutende junge Dame, die sich als die Autorin eines neuen Buches entpuppte. Titel: “Krasse Abstürze - 33 fabelhafte Berichte über heftige Filmrisse, verrückte Totalausfälle und peinliche sexuelle Ausrutscher”. Ich war sprachlos… Zuerst ging ich davon aus, dass die Olle einfach von meinem Blog abgeschrieben hat. Denn nirgendwo werden auf äußert unterhaltsame Weise die Tücken des übermäßigen Alkoholkonsums schonungsloser aufgezeigt als hier. Doch andererseits würde das offen lassen, was es mit den peinlichen sexuellen Ausrutschern auf sich hat. Also hat sie das ganze vielleicht doch selber erlebt. Macht sie ja auch irgendwie menschlich und sympathisch. Hab ich schon erwähnt, dass sie recht nett anzusehen war? Wie dem auch sei… meine Neugier war geweckt.

Ich muss allerdings gestehen nachdem ich diese Lesung einer Geschichte bei einem mir gänzlich unbekannten Radiosender heute entdeckte bin ich etwas desillusioniert. Wenn sich alle Geschichten auf dem Niveau wie die eben dort rezitierte bewegen, dann sollte ich vielleicht doch endlich mal meinen Blog drucken, binden und als Buch verticken. Denn das, was die junge Dame hier darbietet ist dann doch ehrlich gesagt ziemlich fad… hinzu kommt noch, dass sie lesetechnisch wohl kurz nach der Grundschule aufgehört hat Fortschritte zu machen. Wer sich das ganze doch mal anschauen möchte, der sollte hier zugreifen…

Wer auf das Konzept steht, aus Sauf- und Vögelgeschichten Kapital in Form eines Buches zu schlagen, der englischen Sprache mächtig ist und sich tierisch wegschmeißen möchte vor Lachen, der sollte einen Blick auf “I hope they serve beer in hell” werfen…

Tucker Max - Vollzeit-Arschloch und Teilzeit-Gott - schildert in einem bunten Strauß von Anekdoten, die zumeist in volltrunkenem Zustand (auch gerne als “shit-housed” bezeichnet) erlebten Geschichten, die sein Leben und sein gestörtes Verhältnis zu Frauen beschreiben. Wer die eine oder andere Kostprobe lesen möchte, der wird auf seiner Webseite ausgiebig versorgt. Und wer dann schlussendlich angefixt und Hardcore-Fan geworden ist, wie ich es bin, der wird die Tage zählen bis endlich der zugehörige Film in den deutschen Kinos anläuft. Das Ding hat potential die letzte Perle am Himmelszelt des Männerkinos namens “The Hangover” zu toppen.

In diesem Sinne entlasse ich euch für heute mit einem klaren Auftrag: Geht am Wochenende raus auf die Piste, lasst euch vollaufen, erlebt was, benehmt euch daneben, lasst euch völlig gehen… und dann schickt mir Eure Absturz-Geschichte damit ich Sie hier veröffentlichen kann. Unter allen Einsendungen verlose ich die ersten 5 Exemplare des “Das Leben hat mich nicht gefragt…”-Bestseller-Buches… sobald es erscheint. Ich bin gespannt… Toby, magst nicht anfangen? ;-)

Euer
Joachim


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